In vielen Zeitungsartikeln wurde über den
Seat Marbella und den Seat Terra
berichtet. Quellen in Papierform wurden gescannt, und können im oberen Bereich der Seite in der dort angezeigten Fotogalerie angesehen werden.
Im unteren Teil dieser Seite findest Du verschiedene Berichte aus dem World Wide Net.

 











für die zur Verfügungstellung der in dieser Galerie gezeigten Zeitungsartikel möchte Marberra.de folgenden Magazinen herzlich danken:

AutoBild ( www.autobild.de )
Autozeitung ( www.autozeitung.de )








auf meiner Suche nach weiteren Informationen über Seat´s Marbellas und Terras stoße ich hin und wieder auch mal auf Berichte von Verlagen, die nur noch über das Internet abrufbar sind. Solche Artikel sind nachfolgend aufgeführt.






...wie z. B. ein Zeitungsbericht der spanischen Zeitung 'El Mundo' ('Die Welt') vom 19. Oktober 1994.
Hinweis: Der originale Text in spanisch ist mittlerweile leider momentan nicht mehr öfftenlich auf der Hompage von El Mundo abzurufen! Sollte das wieder möglich sein, werde ich einen Link an dieser Stelle einfügen.


Im Industriegebiet Zona Franca werden 100 Millionen Peseten investiert.

Die Herstellung neuer Seat Marbellas schafft 640 neue Arbeitsplätze. In einer neuen Produktionslinie sollen pro Jahr 30.000 Autos gebaut werden.


Barcelona – Nach langwierigen Debatten hat sich Seat dazu entschlossen, in ihrer bereits geschlossenen Zweigniederlassung im Industriegebiet Zona Franca die Produktion des Modells „Marbella“ wieder aufzunehmen. Nach Auskunft der Gesellschaft sollen dort bis zum Ende 1995 30.000 Fahrzeuge für den Binnenmarkt produziert werden.

Als für den Export bei den Seat Marbella Modellen mit dem Einbau eines 3-Wege-Katalysators begonnen worden ist, stieg auch im Inland die Nachfrage nach diesen Fahrzeugen wieder an. Um den Kat-Einbau bei diesen Fahrzeugen zu einem annehmbaren Preis realisieren zu können, wurde von der Verwendung einer elektronischen Benzineinspritzung abgesehen. In Zusammenarbeit mir der Firma Weber-Marelli (Fiat-Gruppe) haben die Techniker im Seat Stammwerk Martorell ein elektronisches System entwickelt, dass dem Benzin-Luft-Gemisch zwischen dem Vergaser und dem Brennräumen kontrolliert Luft zuführt, und somit das Gemisch auf den Idealwert abmagert. Die Abgase der Fahrzeuge mit diesem System in Verbindung mit einem geregelten 3-Wege-Katalysator erfüllen die Anforderungen der Europäischen Union.

Seat gab bekannt, dass es durch diese Technik möglich war, den niedrigen Preis des Fahrzeugs – im spanischen Markt 750.600 Pesten incl. IVA und Steuer- innerhalb der letzten beiden Produktionsmonate halten zu können.

Ursprünglich wollte Seat den Marbella von einem Teilezulieferer bauen lassen, hat sich aber dann doch dazu entschlossen, im Industriegebiet Zona Franca eine eigene Produktionslinie („Business Unit“) aufzubauen, um dort den Marbella und abgewandte Formen dieses Modells herzustellen. Das von Seat gesteckte Ziel, die Produktionanlage voll auszulasten, und somit täglich 120 Fahrzeugen herzustellen, wurde eingehalten. 640 Mitarbeiter sind in dem Werk beschäftigt, von denen 210 wiedereingestellt wurden, die bereits betriebsbedingt gekündigt waren.

Um den Marbella zu bauen hat Seat hat insgesamt 200 Millionen Pesteten investiert, von denen 100 Millionen für die Umgestaltung und Anpassung der Produktionslinie des vorher produzierten Seat Terra verbraucht wurden, wogegen die anderen 100 Millionen Peseten für Produktoptimierungsmaßnahmen ausgegeben worden sind. Dadruch wird es möglich sein, bis zum Ende 1994 4.000 Einheiten, und 1995 26.000 Fahrzeuge herzustellen, und somit der Nachfrage von insgesamt 30.000 Autos gerecht zu werden.

Im ersten Quartal des Jahres betrug die Nachfrage nach dem Seat Marbella 8.000 Stück in Spanien, 6.000 Stück in Deutschland, 5.000 Stück in Italien, 3.000 Stück in Frankreich, und jeweils 1.000 Einheiten in Griechenland und Holland.

Der Seat Marbella entwickelt sich derzeit zum meistgebauten, und am längsten produzierten Fahrzeug des spanischen Automarktes. 1980 übernahm Seat in der navarresischen Niederlassung die Produktion des Seat Panda, zwei Monaten, nach dem Fiat die Zusammenarbeit mit Seat beendet hatte. Nach dem Einstieg von Volkswagen bei Seat wurde die Produktion des Panda eingestellt, um dort den VW Polo zu fertigen. Die Produktionsanlagen des Panda wurden nun in das Werk Zona Franca gebracht, um dort unter anderem Namen das einzig überlebte Modell aus der Zusammenarbeit mit Fiat in überarbeiteter Form weiterzubauen: Den Seat Marbella.